Sächsisches Gemeinschafts-Diakonissenhaus „Zion”



Adresse:                          Sächsisches Gemeinschafts-Diakonissenhaus „Zion”
                                         Schneeberger Str. 98
                                         08280 Aue

Ansprechpartner:            Oberin Schwester Frauke Groß

Telefon:                           0 37 71 / 27 40
E-Mail:                             info@zion.de
Internet:                          www.zion.de



Gottesdienstzeiten:

Sonntag 9.30 Uhr



Glaubensrichtung:

Wir sind ein Gemeinschafts-Diakonissenhaus innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und gehören zum Bund Deutscher Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhäuser. Unsere Tür steht offen für Menschen, die Erholung, Stille, Stärkung ihres Glaubens und Gemeinschaft suchen. Dazu bieten wir viele Möglichkeiten an.



Erläuterung zur Kirche:

Die Gottesdienste finden im Kirchsaal (Zionssaal) statt. Damit finden Sie bei uns eine überschaubare, häusliche Atmosphäre.



Geschichte:

Zur Gründung kam es am 20. November 1919 in Rathen (Sächsische Schweiz) durch die Väter der Gemeinschafts- bewegung. Deren Brüderrat druckte im Oktober 1918 - nach jahrelangen Vorüberlegungen, die durch den 1. Weltkrieg unterbrochen wurden - einen Aufruf im Gemeinschaftsblatt, der zur Gründung „Zions” führte. Darin hieß es: „Wir haben uns nach ernstem Gebet und reiflicher Überlegung entschlossen, ein eigenes Diakonissenhaus ins Leben zu rufen. Unser Volk braucht in seinen schweren Nöten mütterliche Helferinnen.” Zunächst reagierten sieben Frauen auf diesen Aufruf. Danach sind pro Jahr 25 bis 30 Diakonissen eingetreten. Rasch wurde das Haus zu klein. Der Landesverband suchte daher ein größeres Haus und wurde in Aue fündig. So kam es 1924 zum Kauf des ehemaligen Sanatoriums Dr. Pilling und noch im selben Jahr erfolgte der Umzug.
Von Anfang an wurden im Mutterhaus Aue nicht nur Diakonissen aufgenommen und ausgebildet, sondern auch eine Freizeitarbeit begonnen. 120 bis 150 Gäste pro Tag waren möglich. Leider mußten die Diakonissen die Gästearbeit in Aue von 1939 bis 1972 aufgeben.
Das Haupthaus wurde 60 Jahre lang fremdgenutzt: Bis 1945 war es Luftwaffenlazarett und danach zog eine auf der Flucht von Tilsit (Ostpreußen) befindliche Kinderklinik ein, die erst 1996 das Haus wieder räumte. Die Diakonissen waren geduldet im eigenen Haus und mußten sich sehr einschränken. Dazu kam die große wirtschaftliche Not nach dem Krieg und starke Einschränkungen während der Zeit des Sozialismus. Diese betrafen den Dienst, das Gewinnen von Mitarbeitern und die Finanzen. Mittelpunkt und geistliches Zentrum konnte Aue daher nicht mehr sein. Viele schwesternschaftliche Aktivitäten mußten dezentralisiert durchgeführt werden. Nicht alle Diakonissen, die in den Ruhestand gingen, konnten im Mutterhaus untergebracht werden.
1972 wurde die Gäste-Arbeit im kleinen Rahmen wieder aufgenommen. Eigene Angebote und Belegung durch Gruppen waren durch den Bau des Hauses Emmaus wieder möglich. Mit dem Bau des Hauses Bethanien 1987 konnte diese Arbeit erweitert werden. Ab 1996 konnte das Haupthaus zurückgewonnen werden. Mit Hilfe von staatlichen Zuschüssen wurde es gründlich saniert und ein Altenpflegeheim integriert, in dem die alt gewordenen Diakonissen, aber auch andere Heimbewohner/innen bis zum Lebensende gepflegt werden. Da die Zahl der berufstätigen Diakonissen in den letzten Jahren abnahm, mußten Dienste eingeschränkt und vermehrt Mitarbeiter/innen angestellt werden, die die Diakonissen versorgen und den Auftrag weiterführen.



Angebote / kirchliches Leben:

Ev.-Luth. Gottesdienst, Hausgemeindeabend , Hauskreis, Frauenfrühstück, Seniorenkreis

Ausführliche Informationen zu den weiteren Aufgaben finden Sie auch auf unserer Internetseite: www.zion.de.



Verantwortliche Mitarbeiter:

Oberin:                                    Schwester Frauke Groß                           s.frauke.gross@zion.de